Über mich

Porträtfotografie von Norbert Stephan
Nor­bert Ste­phan

Was ist für uns Spra­che? Etwa nur ein blo­ßes Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel? Ist sie nicht das wich­tigs­te Medi­um, neben den Gedan­ken auch Gefüh­le und Stim­mun­gen aus­zu­drü­cken und aus­zu­tau­schen? Sie ist etwas Leben­di­ges, dem wir mit Sorg­falt und Behut­sam­keit begeg­nen müs­sen. Erst dann kön­nen wir sie in ihrer gan­zen Viel­falt erschlie­ßen.

Seit 30 Jah­ren habe ich mich mit Spra­che beschäf­tigt. In die­ser Zeit habe ich viel gele­sen und vie­le eige­ne Schrift­stü­cke ver­fasst. Als Rechts­an­walt habe ich schon von Berufs wegen sehr auf kor­rek­te For­mu­lie­run­gen und Feh­ler­frei­heit Wert legen müs­sen. Feh­ler­freie und sti­lis­tisch aus­ge­feil­te For­mu­lie­run­gen sind in die­sem Beruf eine unbe­ding­te Not­wen­dig­keit.

Neben die­sen beruf­li­chen Anfor­de­run­gen gab es auch noch die Lei­den­schaft für die deut­sche Spra­che, die bis heu­te geblie­ben ist. Schon seit jeher habe ich mich von der Schön­heit der Dich­tun­gen und der ande­ren lite­ra­ri­schen Wer­ke ange­zo­gen gefühlt. Schließ­lich habe ich irgend­wann selbst begon­nen, Gedich­te zu ver­fas­sen und auch hier und da eine klei­ne Geschich­te zu schrei­ben, die ich aller­dings noch nicht ver­öf­fent­licht habe.

Seit­dem ich nun seit weni­gen Jah­ren im Ruhe­stand bin, kann ich mich ganz die­sem Bereich wid­men. Da liegt die Idee nahe, auch ande­ren mei­ne Kennt­nis­se zur Ver­fü­gung zu stel­len. Mit inzwi­schen 63 Lebens­jah­ren kann ich mei­ne gesam­mel­ten Erfah­run­gen in die­se Tätig­keit ein­brin­gen.

Mein Leben habe ich fast aus­schließ­lich in Würz­burg, mei­ner Geburts­stadt ver­bracht, auch und gera­de was Stu­di­um und Beruf betrifft. Zu mei­ner Stu­di­en­zeit, in den siebziger/​achtziger Jah­ren des ver­gan­ge­nen Jahr­hun­derts hat­te man noch die Zeit, das eige­ne Stu­di­um zu einem Stu­di­um Gene­ra­le zu machen. Die­se Mög­lich­keit habe ich auf­ge­grif­fen. So habe ich mich neben der Rechts­wis­sen­schaft auch noch mit ver­schie­de­nen ande­ren Berei­chen wie zum Bei­spiel Geschich­te (ins­be­son­de­re Mit­tel­al­ter), Phi­lo­so­phie und ver­schie­de­nen Spra­chen beschäf­tigt. Die­se viel­fäl­ti­gen Kennt­nis­se sind bei der Über­ar­bei­tung und Kor­rek­tur aka­de­mi­scher Arbei­ten sicher von gro­ßem Wert.